Arbeitsunfähigkeit richtig absichern - Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung München

München zählt als der zweitgrößte Beschäftigungsort in Deutschland. Allein im Jahr 2015 wies die Stadt über 770.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte nach. Hiervon waren etwa vier Fünftel (also mehr als 600.000 Personen) im Dienstleistungssektor ansässig. Allen liegt es daran, ihr Leben durch Vollbringen ihrer erlernten Beschäftigung zu finanzieren. Jedoch sollte der Gedanke nicht außer Acht gelassen werden, einmal von einer Berufsunfähigkeit betroffen zu sein.

Die kann jeden überfallen und eine weitere Beschäftigung unmöglich machen. Wie gut, wenn in einem solchen Fall zuvor eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen worden ist. Doch was ist eigentlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Für wen eignet sie sich? Und wie sieht es mit den Beiträgen aus? Vor dem Abschluss eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist es angemessen, solche Fragen zu klären. 

 

Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Berufsunfähig ist jemand, der dauerhaft seinen Beruf nicht mehr ausführen kann. Dies muss mit einer Bestätigung eines ärztlichen Attests nachgewiesen werden. Ebenso wird sich auf den derzeitig ausgeübten Beruf bezogen. Auch müssen mindestens 50% Beeinträchtigung des Berufes gegeben sein. Was nach der Berufsunfähigkeit folgt, ist ein finanzieller Verlust. Diesem wirkt die Berufsunfähigkeitsversicherung entgegen. Aus diesem Grund gehört sie mit zu den wichtigsten Versicherungen für alle, die um ihren Lebensunterhalt erhalten zu können, ihre Arbeitskraft einsetzen müssen.

 

Für wen ist diese Versicherung sinnvoll? 

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist gut brauchbar für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, ausreichend Einkünfte zu erhalten. Aber auch schon für Kinder, Schüler, Azubis und Studenten ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ratsam. Gerade bei Kindern wird nicht unbedingt an eine Berufsunfähigkeit gedacht. Jedoch können auch sie (spätestens im Erwachsenenalter) davon betroffen sein. Deshalb ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung möglich, welche von  Versicherungen ab den 15. Lebensjahr angeboten wird. Für Kinder existiert zudem noch die Variante der Kombination eines Sparvertrags mit der Möglichkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen. Hierbei kommt es bei dem Todesfall eines Elternteils zu einer Beitragsfreiheit. Das eingesparte Kapital steht dem Kind bis zum 18. Lebensjahr zur Verfügung. Bei Schülern ist es ähnlich wie bei Kindern. Auch sie werden selten krank, dennoch ist es nicht unmöglich. Und manchmal führt das Leid aus der damaligen Zeit erst Jahre später zu einer Unfähigkeit, den Beruf weiter ausüben zu können. War einst zu diesem Moment noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, so übernimmt die Versicherung keine Kosten. Für Azubis dagegen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung noch angebrachter als für Kinder und Schüler. Sie sind etwas älter und haben ein leicht erhöhtes Risiko, eine Verletzung oder Krankheit zu bekommen. Des Weiteren stehen ihnen bei vielen Versicherungen im Ernstfall bis zu 1.000 Euro Berufsunfähigkeitsrente zu. Ebenso sind die Beiträge in jungen Jahren noch sehr günstig. Studenten haben es in dem Fall schwieriger. Ihre Finanzen sind oftmals knapp. Daher sollten sie sich genau über den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung Gedanken machen. Auch ihr angestrebter Beruf sollte dabei mit einbezogen werden. Steht dieser noch nicht genau fest, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung dennoch angemessen. Die Beiträge sind geringer, als bei einem späteren Berufsstart. 

 

Mehr zu den Beiträgen

Auf den Verträgen einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind ein Netto- und ein Bruttobeitrag zu finden. Der Nettobeitrag ist der Zahlbeitrag. Er ist zum Start der Versicherung zu zahlen. Die Versicherung kann den Beitrag bis zum Bruttobeitrag erhöhen, wenn sie Risiken oder Anlagengewinne falsch kalkuliert hat. Die Höhe eines Beitrages selber ist abhängig von:

- Der Höhe der gewählten Berufsunfähigkeitsrente

- Der Risikogruppe des Berufs

- Dem Eintrittsalter

- Der Leistungszeit

- Der Risikoprüfung

- Dem eigenen Gesundheitszustand

- Der Vereinbarung einer Karenzzeit