Eine Versicherung für Startups die 100.000 Euro spart.

22.10.2019

junge leute arbeitDurch einen Flüchtigkeitsfehler verursachte Startup Unternehmer Stefan S einen sechsstelligen Vermögensschaden bei einem seiner Kunden. Und diesen muss er trotz Abschluss einer  Versicherung für Startups in voller Höhe zahlen. Wir erzählen Ihnen, wie er das hätte verhindern können.

Irgendwann war Not am Mann und Startup Unternehmer Stefan S musste selber zum Kunden, da alle Mitarbeiter bereits vor Ort eingeteilt waren. Als Stefan nun  am Rechner des Kunden saß, um die  Software  zu installieren, klingelt sein Handy und er sieht, dass er dringend rangehen muss. Was auch immer genau passiert ist, als er  die Katastrophe bemerkte, war es zu spät. Scheinbar hatte Stefan eine falsche Programmierung eingegeben, sämtliche Kundendaten waren aus der Festplatte verschwunden. Ausradiert. Weg!

Der Geschäftsführer stürmt ins Büro und beschimpft Stefan. Er hätte ihn ruiniert. Wie solle er an die Kundendaten nun rankommen? Eine Sicherung gibt es nicht. Alle Firmenrechner sind miteinander vernetzt, alle Rechner somit ohne Kundendaten.

Eigentlich war Stephan mit seinem Startup äußerst erfolgreich. Er hat eine KI Software für Kundenverwaltung erfunden und Firmen sowie Unternehmen rennen ihm förmlich die Bude ein. Damit die Nachfrage nach der Software  auch gut bedient werden kann, hat Stefan ein paar IT Administratoren eingestellt. Meistens machen diese die Arbeit vor Ort, also die Installation der Software   an den Kundenrechnern. Stefan ist meistens mit der Leitung der Firma beschäftigt.

Versicherung für Startups als Online Produkt

Da er nun ein richtiges Unternehmen führt, wusste er, dass seine Firma auch ausreichend versichert sein muss. Als Gewerbeversicherung sind eine Berufshaftpflicht und eine Inhaltversicherung absolut notwendig. Nachdem Stefan mit diesem unangenehmen Thema so wenig wie möglich zu tun haben will, hat er Online über einen Vergleichsrechner eine Berufshaftpflicht abgeschlossen. Ging alles schnell und ist auch relativ günstig.

Stefan teilt nun seinem Kunden bei dem er den Schaden verursacht hat mit, dass er ja ausreichend versichert sei, er habe  eine Berufshaftpflichtversicherung und diese bezahlt den entstandenen Vermögensschaden durch den Datenverlust.

Betriebshaftpflichtversicherung mit IT Baustein

Aber alles kam anders. Es kam zum Prozess und Stefan wurde zur Zahlung einer Schadensersatzsumme vom 100.000.- Euro zuzüglich Gerichtskosten verurteilt. Als er nun die Versicherung zur Deckung der Schadenssumme bittet, weigert sich diese zu Recht mit dem Argument: Stefan S. hat lediglich eine normale Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen. Diese beinhaltet nicht den Schutz vor Vermögensschäden im IT Bereich. Dafür hätte er einen IT-Baustein in die Police integrieren müssen. Das wusste Stefan nicht, das hatte ihm keiner gesagt. Klar, das sagt einem der Online Rechner nicht und er fragt auch nicht nach besonderen Risiken, die fast jeder Betrieb hat. Dafür sind Versicherungsmakler zuständig.

Stefan wäre auf der sicheren Seite gewesen, wenn er einen Makler befragt hätte. Mit dieser Frage hätte er sich den richtigen Versicherungsschutz besorgt und somit niemals 100.000.- Euro aus eigener Tasche zahlen müssen.

 

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