Welche Vorteile bietet eine Maschinenversicherung?

Unternehmer und Selbständige, die durch den täglichen Betrieb und Bedienung von Maschinen ihr Einkommen beziehen, sollten eine Maschinenversicherung abschließen. Denn bei einem Schaden an einer Maschine, kann nicht nur die Reparatur teuer werden, sondern auch die Produktion für einige Zeit unterbrochen sein, bis die Anlage wieder repariert oder ausgewechselt werden muss.

Wichtig ist, sich erst einmal vom Versicherungsmakler den besten Schutz von mehreren Versicherern auswählen zu lassen. Dies ist meist die teuerste Variante aber man kann dann sukzessive einige Elemente streichen, um so die Höhe der Versicherungsbeiträge zu reduzieren. Dabei sollte auch die Selbstbeteiligung geklärt werden. Grundsätzlich gilt, je teurer die Anlage, desto mehr kostet die Versicherung. Der Versicherungsmakler sollte auch durch eine Vorabbesichtigung der Maschinen eine Risikobewertung durchführen, um vor späteren Überraschungen gefeit zu sein.

 

Bei Abschluss der Versicherung wird der Wert der Anlage berechnet. Dazu gehören auch Fracht, Verpackung, Zollkosten und Montagekosten, die in die Kalkulation mit hineingerechnet werden müssen. Bei geleasten Maschinen sollte der Makler eine sogenannte „GAP Deckung“ miteinbeziehen. Wenn die Anlage einen Schaden erleidet, sollte hiermit eine Differenz zwischen Zeitwert der Maschine und noch zu zahlenden Raten nicht bestehen.

 

Eine Maschinenversicherung ist eine Allgefahrenversicherung, d.h. dass jede Gefahrenquelle versichert ist, es sei denn sie ist im Versicherungsvertrag ausdrücklich ausgeschlossen. Bei vorsätzlicher Beschädigung der Maschine leistet die Versicherung nicht. Das gilt auch für den Fall, wenn ein Mitarbeiter sich an der Anlage verletzt und die Maschine dadurch gewaltsam gestoppt werden muss und diese dabei beschädigt wird.

 

Was wird ersetzt? Es wird immer der Zeitwert einer Maschine ersetzt. Das ist der Neuwert abzüglich Alter, technischem Zustand und Abnutzung. Dabei ist von einem Teilschaden und einem Totalschaden zu unterscheiden. Wenn die Maschine einen Schaden hat, bei dem die Reparaturkosten geringer sind als der Zeitwert, dann handelt es sich um einen Teilschaden. Wenn die Wiederherstellung mehr kostet als der Zeitwert der Maschine, dann liegt ein Totalschaden vor.

 

Nils Timm von der Versicherungsgruppe INTER hat folgende Schadensursachen zu Protokoll gegeben:

(pfefferminzia.de/gewerbeversicherungen vom 15.06.2017)

58 Prozent durch menschliches Versagen, 25 Prozent durch Produktfehler und 17 Prozent durch technische Störungen.

 

Nachdem in Deutschland durchschnittlich alle 10 Minuten ein Maschinenschaden eintritt (Quelle: Rolf Büscher Produktmanager Gothaer Versicherungen, pfefferminzia.de/gewerbeversicherungen vom 15.06.2017), ist es ratsam eine Maschinenversicherung abzuschließen.  Versicherungsmakler München steht Ihnen für die Ausarbeitung einer individuellen Versicherungslösung jederzeit zur Verfügung.