Altersarmut! Wachstumsrate von Altersarmut bei Älteren geringer als bei den Jüngeren

Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat kürzlich eine Studie über Altersarmut in Deutschland herausgebracht. Dabei wurden für die Untersuchung die Nettoeinkommen von 65 jährigen bis über 75 jährigen herangezogen und ein Zeitraum von 1985 bis heute betrachtet.

Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich in den jungen Altersgruppen der Trend zur Armutsgefährdung um fast 10 Prozent  erhöht hat, während sich bei den über 65 jährigen ein Wachstum der Altersarmut von 3,1 Prozent ergeben hat. Als Ursache für den Anstieg werden die Verschlechterung der sozialen Lage, und die Zunahme der Single-Haushalte verantwortlich gemacht. Rentner die in einer Lebensgemeinschaft leben, sind von der Altersarmut weniger betroffen. Im Jahre 2014  waren 22,1 Prozent der unter 25jährigen von Altersarmut betroffen. Hingegen waren über 65jährige mit 14,1 Prozent betroffen. 

 

Beim Vergleich der Einkommensgruppen unter den Rentnern fällt auf, dass diejenigen, die mehr Geld zur Verfügung haben, über zusätzliche Einnahmen durch private Vorsorge und Nebeneinkünfte verfügen. Das macht fast 20 Prozent an Mehreinnahmen aus.

 

Was aber zeigt ein Blick in die Zukunft? Immer mehr Rentner werden von immer weniger Einzahlern in die Rentenkasse finanziert. Damit tut sich eine finanzielle Schere auf, für die es bis heute keine  Lösung gibt. Als einzige Alternativen zur Bekämpfung der Altersarmut kommen private Rentenvorsorge und Nebeneinkünfte durch Arbeit in Frage. Die private Altersvorsorge ist jedoch durch die Niedrigzinspolitik derzeit kaum rentabel, nur wenige Tarife kämen für eine langfristige erfolgreiche Ansparung in Betracht.

 

Welche Modelle sich in den heutigen Zeiten noch rentieren, darüber erteilt das  Team von Versicherungsmakler München jederzeit Auskunft.