Die Unfallversicherung - Unterschiede und Leistungen

Unfallversicherung München

Die Unfallversicherung gilt in Deutschland nicht als Pflichtversicherung, sollte jedoch bei jedem Verbraucher eine Rolle spielen. Sie zählt mit zu den privaten Zusatzversicherungen und kann freiwillig von Ihnen abgeschlossen werden. Damit unterscheidet sich die Unfallversicherung beispielsweise von der Autoversicherung, welche als Pflichtversicherung zählt. Zu bedenken ist, dass die Unfallversicherung sich in zwei Bereiche aufgliedert: In die private Unfallversicherung, als Zusatzversicherung und in die gesetzliche Unfallversicherung, als Pflichtversicherung, für Arbeitgeber.

Private Versicherung vs. Gesetzliche - Wo ist der Unterschied?

Die private Versicherung grenzt sich deutlich von der gesetzlichen ab. Die Unterschiede beziehen sich sehr deutlich auf die Leistungen und den Zweck der beiden Versicherungsbereiche. Sollten Sie beispielsweise ein Arbeitgeber in München sein, dann ist es Ihre Pflicht Ihre Angestellten mit einer gesetzlichen Unfallversicherung zu schützen. Sollten Sie jedoch ein Arbeitnehmer aus München sein, dann reicht es vollkommen aus über die private Unfallversicherung nachzudenken. Wo liegen nun genau die Unterschiede? Die gesetzliche Versicherung beinhaltet in Ihrem Leistungsumfang Unfälle und deren Folgen, die während der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit entstehen. Des Weiteren deckt die Versicherung Unfälle und deren Folgen ab, die auf dem Arbeitsweg vorfallen. Die private Unfallversicherung hingegen deckt die finanziellen Folgen, die aus einem Unfall und den daraus entstehenden Folgen (Invalidität) resultieren können, ab. Hierzu gehören auch Unfälle mit lebenslangen Folgen.

 

Die private Unfallversicherung - Für wen ist sie geeignet?

Die meisten Unfälle passieren im privaten Bereich, beispielsweise im Haushalt oder auch bei diversen Freizeitaktivitäten. Zu diesem Schluss sind zahlreiche Versicherungsgesellschaften gekommen. Deswegen lässt sich als Resultat sagen, dass die Unfallversicherung für jeden geeignet ist. Die private Versicherung kann optimal als Zusatzversicherung zu bereits bestehenden Versicherungen genutzt werden. So bietet sich der Abschluss beispielsweise bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung an. Sie können die private Unfallversicherung jedoch auch separat abschließen. Zu empfehlen ist die Versicherung (Assekuranz) jedem, denn Unfälle mit schweren Folgen, beispielsweise einer Invalidität, können das Leben finanziell stark beeinträchtigen.

 

Welche Leistungen werden bei Vertragsabschluss übernommen?

Die Leistung der Versicherung erstreckt sich auf viele Teilbereiche, die Hauptleistung jedoch besteht aus der Übernahme der Invaliditätsleistung. Invalidität bedeutet in diesem Fall, dass der Betroffene körperliche und seelische Beeinträchtigungen erleidet. Diese können unter Umständen durch einen schweren Unfall entstehen. Die finanziellen Folgen werden von einer bestehenden Unfallassekuranz übernommen. Um die Invaliditätsleistung zu erhalten, muss der entsprechende Grad dieser Beeinträchtigung bestimmt werden. Dazu wird ein Arzt benötigt. Nach dem Grad richtet sich auch die Höhe der einmaligen Zahlung. Neben dieser Leistung, welche als Hauptleistung betrachtet werden kann, gibt es noch weitere Leistungsbereiche. Diese schlüsseln sich in die folgenden auf:

Todesfallleistung: Leistung wird ausgeschüttet, wenn der Versicherungsnehmer in Folge eines Unfalls, innerhalb eines Jahres, verstirbt.

Übergangsleistung: Die Übergangsleistung soll den Versicherungsnehmer finanziell bis zur Ausschüttung der Versicherungsleistung unterstützen.

Weitere Zusatzleistungen: Diese unterscheiden sich je nach Versicherung stark. Eine Zusatzleistung besteht beispielsweise in der Rückerstattung des Krankenhaustagegeldes.

Welche Zusatzleistungen mit in die Unfallversicherung aufgenommen werden, sollte gut und gründlich überdacht werden.