Die Direktversicherung in München

Direktversicherung

Für die Arbeitnehmer in Deutschland ist die betriebliche Altersvorsorge eine wichtige Angelegenheit. Sie entscheidet über die finanziellen Einkünfte, sobald der Ruhestand angetreten wird. Bei der betrieblichen Altersvorsorge selber werden zwei Gruppen unterschieden: Das sind die mit den externen und die mit den internen Durchführungswegen. Die Pensionskasse, die Pensionsfonds sowie die Direktversicherung gehören den externen Wegen an. Für einige Menschen stellen die genannten Wege einen Begriff dar. Für andere wiederum nicht. 

Sie fragen sich, was die einzelnen Möglichkeiten ausmachen und welche Vor- beziehungsweise Nachteile sie haben. Mit dem folgenden Text sollen bezüglich des Wegs der Direktversicherung einige der Fragen geklärt werden.

 

Was ist eine Direktversicherung?

Die Direktversicherung ist einer der insgesamt fünf Wege der betrieblichen Altersvorsorge. Bei ihr schließt der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer einen Versicherungsvertrag bei einem Versicherungsunternehmen ab. Der Arbeitnehmer wird dabei als versicherte Person eingetragen. Für ihn und seine Hinterbliebenen ist es laut Vertrag möglich, die entsprechende Leistung im Erlebens- oder Todesfall erhalten zu können. Ebenso werden die Versicherungsbeiträge von dem Bruttogehalt abgezogen. So sind bis zu einer Höchstgrenze von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung Einzahlungen in eine Direktversicherung von Steuern befreit. Für Sozialabgaben trifft dies genauso zu. Bei keiner weiteren betrieblichen Altersvorsorge nach § 40 b des Einkommensteuergesetzes (EStG) sind weitere  1.800 Euro steuerfrei zugelassen. Ausgezahlt wird eine Direktversicherung nicht vor dem 60. Lebensjahr bzw. bei einem Vertragsabschluss nach dem 31.12.2011 nicht vor dem 62. Lebensjahr.

 

Warum ist sie so wichtig?

Der Abschluss einer Direktversicherung führt einfach zu einer Förderung. Schließlich ist die Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung oft nur noch eine Grundsicherung. Zudem besitzen die gesetzlichen Leistungen immer weniger an Zuverlässigkeit. Somit ist es riskant, in Bezug auf die Altersvorsorge, alleine auf den Staat zu bauen. Eine Direktversicherung bringt dagegen Sicherheit mit sich. Noch dazu wird sie in Form von Steuervorteilen von dem Staat unterstützt.

 

Welche Vor- und Nachteile sollten vor dem Abschluss bedacht werden?

Wie bei allen Entscheidungen ist es auch hier angebracht, das Positive und das Negative miteinander zu vergleichen. Bei einer Direktversicherung ist es gut, dass sie bei einem Arbeitgeberwechsel von den einen auf den anderen übertragen werden kann. Zudem ist eine private Fortführung möglich. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass bei der arbeitnehmerfinanzierten Direktversicherung keine Fristen eingehalten werden müssen. Die Einzahlungen sind bis zu einer Höchstgrenze von 4% steuer- und sozialabgabenfrei. Besteht nach  § 40 b des Einkommensteuergesetzes (EstG) keine zusätzliche Vorsorge, ist eine Einzahlung von weiteren 1.800 Euro machbar. Noch ein weiteres Plus ist die Möglichkeit, die Versicherung im Falle einer Zahlungsschwierigkeit beitragsfrei stellen zu können. Genauso ist es möglich, die Beiträge jederzeit zu kürzen oder zu erhöhen. Die Tatsache, dass der Arbeitgeber entscheidet, über welches Versicherungsunternehmen die Direktversicherung abgeschlossen werden soll, ist dagegen ein Nachteil. Des Weiteren ist eine Verringerung der gesetzlichen Rente möglich. Schließlich werden durch die Direktversicherung weniger Sozialabgaben gezahlt, was sich auf die Einzahlung in die Rentenversicherung auswirkt. Ein anderer Kritikpunkt ist das Nichtauszahlen der Rente aus der Direktversicherung vor dem 60. Oder dem 62. Lebensjahr. Auch dass die Versicherung nicht vorzeitig kündbar ist, sollte vor dem Abschluss bedacht werden. Die Begründung hierfür ist im Grundprinzip erkennbar: Der Betrieb trifft eine geförderte Altersvorsorge. Diese soll die weniger werdende Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung ausgleichen.