Die Möglichkeiten zur Altersvorsorge in München

Altersvorsorge München

Die Stadt München erlebte in den vergangenen Jahren einen Anstieg seiner Einwohnerzahl. So gab es alleine Ende 2014 über 1.429.000 Menschen in der Stadt. Zu ihnen zählen Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters. Jeder von ihnen macht oder hat sich früher oder später Gedanken gemacht, wie er sein Leben einmal finanziell absichern wird. Damit ist nicht nur die Entscheidung hinsichtlich des Berufes gemeint. Auch eine Auseinandersetzung mit der Altersvorsorge hat hohe Bedeutung. Schließlich sollen im Ruhestand finanzielle Probleme vermieden werden.

An Möglichkeiten der Altersvorsorge sind gleich mehrere gegeben. Aber welche ist für wen am besten geeignet? Die nachstehenden Abschnitte sollen bei der Entscheidung behilflich sein.

 

Die gesetzliche Altersvorsorge

Die gesetzliche Altersvorsorge betrifft Angestellte. Denn diese zahlen automatisch in die gesetzliche Altersvorsorge hinein. Hierbei wird die Hälfte des zu zahlenden Beitrages von alleine dem Lohn abgezogen. Die andere Hälfte übernimmt der Arbeitgeber. Der eingezahlte Betrag kommt sofort den derzeitigen Rentnern zugute. Ebenso hat der Angestellte bei Eintritt des eigenen Rentenalters die Möglichkeit auf Anspruch der monatlichen Rente, welche von dem Lohn der nun tätigen Angestellten abgezogen wird.

 

Vorsorge mit Zuschuss

Wessen gesetzliche Altersrente nicht besonders hoch ausfallen wird, sollte sich bereits vorab über weitere Möglichkeiten der Altersvorsorge informieren. Um einen Zuschuss zu erzielen, sind viele verschiedene Formen gegeben. Eine Variante für die Altersvorsorge mit Zuschuss ist die Riester Rente. Sie unterteilt sich in 3 Gruppen. Es ist die Art Riester-Fondssparen - geeignet für alle unter 40 -, die Riester-Rentenversicherung - für 40 bis 45 Jährig e- und die Möglichkeit Riester-Banksparen. Das Letztgenannte ist angemessen für Menschen ab Mitte 40. Bei der Riester-Rente allgemein wird ein Vertrag bei einer Bank oder bei einer Fondsgesellschaft abgeschlossen. Anschließend bezahlt der Versicherte den sogenannten Sockelbetrag ein. Er beträgt in vielen Fällen gerade einmal 5 Euro pro Monat. Ebenso kann ein Mindestbeitrag festgelegt werden. Der befindet sich in Höhe von 4 Prozent des Einkommens und bringt eine maximale Förderung mit sich. Allerdings ist der Mindestbeitrag kein Muss. 

 

Altersabsicherung für Selbstständige

Auch für Selbstständige ist eine Altersvorsorge wichtig. Da sie nicht über einen Betrieb automatisch in die gesetzliche Altersvorsorge einzahlen, müssen sie sich sogar noch besser absichern. Zu der rein privaten Altersvorsorge zählen die Möglichkeiten: Immobilien, Lebensversicherung  und Aktien. Immobilien bringen Mieteinnahmen oder Pachtgelder mit sich. Dafür sollten sie jedoch zuvor gut finanziert sein. Die Lebensversicherung hingegen dient nicht dem Versicherten selber als Altersvorsorge. Anstelle dessen sind mit ihr die Hinterbliebenen, im Falle des Todes von dem Einzahler, abgesichert. Bei Aktien wiederum besteht die Altersvorsorge darin, von der Rendite zu leben. Um den Gewinn zu erlangen, bestehen hierbei zwei Möglichkeiten. Die eine ist sicherer, die andere riskanter. Bei der Riskanteren ist die Rendite höher. Zu den genannten rein privaten Altersvorsorge- Möglichkeiten ist für Selbstständige noch eine andere Altersvorsorge gegeben. Die Rede ist von der Rürup-Rente. Sie ist ähnlich wie die Riester-Rente. Auch bei ihr wird monatlich ein festgelegter Betrag eingezahlt. Einen Zuschuss gibt es dafür nicht. Jedoch bringt die  Rürup-Rente deutlich höhere Steuervorteile mit sich. Bis 2014 durfte ein Rürup-Sparer 15.600 Euro (ein verheirateter 31.200 Euro) im Jahr steuerlich gefördert anlegen. Bis 2025 soll dieser Betrag für einzelne Rürup-Sparer auf 20.000 Euro und für verheiratete auf 40.000 Euro aufgestockt werden.