Warum ist eine Zahnzusatzversicherung wichtig?

Zahnzusatzversicherung

 Zahnersatz ist eine teure Angelegenheit. Der feste von der gesetzlichen Krankenkasse gewährte Zuschuss deckt lediglich die Rechnung für eine Brücke, eine Krone, ein Inlay oder ein Implantat nur zu einem kleinen Teil ab. So kann die Rechnung für Zahnersatz für ein Implantat zum Beispiel 3.000 Euro betragen. Davon leistet die Krankenkasse aktuell nur 387 Euro. Schließt der Kunde eine sehr gute Zahnzusatzversicherung ab, so erhält er hier zusätzliche 2.300 Euro erstattet.

Somit kann es sinnvoll sein, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, um hohe Kosten abzudecken. Denn früher oder später fällt für jeden mindestens eine teure Zahnbehandlung an. Das kann zum Beispiel ein Implantat oder eine Krone sein. Auch die Behandlung von Parodontose wird schnell sehr teuer. Mit dem richtigen Versicherungsschutz kommt es nicht zur extrem hohen finanziellen Belastung. Für manche Menschen kommen die hohen Zahnarztkosten plötzlich und so überraschend, dass sie gar kein Geld dafür parat haben und sich die wichtige Behandlung schlichtweg nicht leisten können. Als Folge kann es zu schlimmen Zahnschmerzen und zum Verlust der Zähne kommen. Die Zahnzusatzversicherung schützt vor solchen Notlagen und den immensen Kosten, indem sie einen Großteil der teuren Behandlungskosten übernimmt. Allerdings sollte man unbedingt darauf achten, den passenden Tarif abgeschlossen zu haben. Denn noch längst nicht jeder Tarif der Zahnzusatzversicherung deckt alle Kosten der Zahnbehandlung ab.

 

Vertrag für Zahnzusatzversicherung überprüfen

Auch wenn man bereits eine Zahnzusatzversicherung besitzt, sollte man seinen Vertrag regelmäßig überprüfen. So stellen nämlich manche Patienten fest, dass sie im Fall der Fälle auf den hohen Kosten sitzen bleiben, obwohl sie eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben. Es ist nämlich so, dass die Leistungen in vielen Verträgen begrenzt sind und einzelne Tarife vor allem recht teure Behandlungen wie Implantate oder Inlays komplett aus dem Versicherungsschutz ausschließen. In solchen Fällen kann sich ein Wechsel zu einem besseren Angebot einer Zahnzusatzversicherung durchaus lohnen. Für den Wechsel sollten Kunden beachten, dass die laufende Versicherung mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden muss. 

 

Manche Zahnzusatzversicherung zahlt auch für Prophylaxe oder Kieferorthopädie

Es gibt viele Tarife im Bereich der Zahnzusatzversicherung, die auch die Kosten für eine Prophylaxe wie die Professionelle Zahnreinigung übernehmen. Das ist durchaus sinnvoll, da solche Prophylaxen sehr wichtig sind, um Zahn- und Zahnfleischerkrankungen vorzubeugen und schlimmere Folgen zu vermeiden. Es gibt sogar viele Zahnzusatzversicherungen, die für die kieferorthopädische Behandlung bei Kindern und Jugendlichen aufkommen. Dafür ist es aber notwendig, dass die Eltern ihre Kinder möglichst frühzeitig in diesem Bereich versichern - ideal ist das schon im Vorschulalter. Eine gute Prophylaxe kann schlimme und schmerzhafte Zahnerkrankungen vermeiden und somit teuren Behandlungen vorbeugen. 

 

Für laufende Behandlungen ist kein Versicherungsschutz möglich

Dem Versicherten stehen die Leistungen erst nach den ersten acht Monaten nach Vertragsabschluss der Zahnzusatzversicherung zu. Aus diesem Grunde ist es wichtig, schon rechtzeitig auf einen umfassenden Versicherungsschutz für die eigene Zahngesundheit zu achten. So leiden in Deutschland mehr als die Hälfte der Erwachsenen an Parodontitis oder Parodontose. Diese kann im schlimmsten Fall zum Verlust der Zähne führen. Da früher oder später einmal für Jeden eine kostenintensive Zahnbehandlung nötig wird, ist der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung äußerst sinnvoll. Dabei ist es besser, je früher man so eine Zahnzusatzversicherung abschließt.