Private vs. gesetzliche Krankenversicherung

Das Thema Versicherung ist und bleibt in aller Munde. Nicht nur im medialen, auch im privaten Bereich steht die eigene Versicherung oft im Vordergrund. Hat man sich erst einmal für einen Anbieter entschieden, wird dieser in der Regel auch lange beibehalten. Ein Blick hinter die Kulissen kann sich dennoch lohnen: Die Versicherungsanbieter haben immer mal wieder Neuigkeiten in ihrem Repertoire anzubieten. Auch beim Thema der gesetzlichen Bestimmungen gibt es immer wieder Änderungen, über die man sich informieren sollte.

 

Die ideale Krankenversicherung

 

Die Versicherungsmöglichkeiten beschränken sich auf genau zwei: Privat oder Gesetzlich. Der Vorteil bzw. der Nachteil jeder einzelnen liegt im Detail. Generell kann hier jeder frei wählen, wie er sich versichern möchte. Für einige Berufsgruppen gibt es jedoch Ausnahmen: So müssen sich beispielsweise Beamte in allen Berufsgruppen ausschließlich privat versichern. Das Vorurteil, das sich Selbstständige auch ausschließlich privat versichern müssen, ist aber nicht korrekt. Wer selbstständig ist, kann sich sowohl gesetzlich als auch privat versichern lassen. Für die zweite Versicherungsart gilt allerdings: Einmal privat, (immer) privat. Dies bedeutet, dass es für den Versicherungsnehmer schwer werden kann, aus der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln.

 

Was macht denn nun die ideale Versicherung aus?

 

- Ein gutes Versicherungsunternehmen geht individuell auf die persönlichen Bedürfnisse ein

- Ein persönlicher Kundenbetreuer macht die Kommunikation einfacher

- Das Versicherungsunternehmen sollte immer erreichbar sein für den Fall, dass es um einen Notfall geht

- Ein persönlicher Versicherungsplan gibt Sicherheit

- Keine versteckten Kosten

 

Vor dem Wechsel gut informieren!

 

Wer nach langer Zeit mit der langjährigen Versicherung nicht mehr wirklich zufrieden ist bzw. darüber nachdenkt zwischen Privat und Gesetzlich zu wechseln, sollte sich im Vorfeld gut informieren. Ein Wechsel verbessert nicht nur das persönliche Gefühl in puncto Absicherung. Er kann auch eventuell Kosten sparen bzw. interessante Zusatzleistungen mit sich bringen.

 

Vor einem Versicherungswechsel sollten die Vor- bzw. Nachteile der beiden Versicherungen klar aufgezeigt werden: Privat versichert zu sein bedeutet in der Regel höhere Kosten monatlich zahlen zu müssen. Der Vorteil dieser Kosten allerdings zeigt sich im Falle einer Krankheit bzw. einer Behandlung. Wer privat versichert ist, hat beispielsweise Anspruch auf ein Einzelzimmer im Krankenhaus sowie auch Sonderleistungen im Rahmen der Behandlung. Der monatlich zu zahlende Betrag an die Versicherung richtet sich nach der Höhe des Einkommens. Bei Vertragsabschluss legt man fest, welche Leistungen in der Versicherung enthalten sein sollen. Diese Summe der Leistungen beeinflusst dann ebenfalls die Höhe der monatlichen Rate.

 

 

Für gesetzlich Versicherte ist ebenfalls die Höhe des Einkommens ausschlaggebend für den monatlich zu zahlenden Betrag. Der zu zahlende Gesamtbetrag wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geteilt. Ebenso gibt es feste vom Staat auferlegte Prozentsätze für die Sozialabgaben. In der gesetzlichen Versicherung sind lediglich die normalen Behandlungen im Krankheitsfall inbegriffen. Im Gegenteil zur privaten Versicherung gibt es keine Zusatz- sowie Sonderleistungen. Möchte man Extrabehandlungen, muss man diese im Endeffekt selbst zusätzlich zahlen. Dies merkt man gerade dann, wenn man beispielsweise Behandlungen wie Krankengymnastik oder Physiotherapie in Anspruch nehmen möchte. Derlei Anwendungen werden leider konsequent wenig vom Arzt verschrieben.